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- Uran ist ein weißglänzendes radioaktives Schwermetall (Dichte 19 kg/dm3). Es kommt in der Natur nicht rein (gediegen) vor, sondern an Sauerstoff gebunden in Uranerzen (Pechblende), aus denen das reine Metall gewonnen wird. Uranerzvorkommen gibt es in den USA, in Kanada, im Zaire, ...
- Uran wurde erst 1789 von dem deutschen Chemiker M.R. Klaproth entdeckt. Seit dem zweiten Weltkrieg wird das Uran zur Herstellung von Atomwaffen und als "Brennstoff" in Atomkraftwerken verwendet.
- Die radioaktiven Strahlen, die vom Uran ausgehen sind ziemlich ungefährlich, da sie in der Luft nur 2 bis 3 cm weit reichen. In den menschlichen Körper aufgenommenes Uran (Kontamination) stellt durch seine Strahlung allerdings eine besondere Gefahr dar: Entzündungen, bleibende Blut- und Keimdrüsenschäden sowie Krebs sind die Folgen. Außerdem sind Uran und uranhaltige Stoffe sehr giftig (Nierenschäden).
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