Blei

plomb

lead

- Blei ist ein bläulich-weißglänzendes Schwermetall (Dichte 11,35 kg/dm3). Es ist sehr weich und schmilzt schon bei 327°C. Blei ist sehr korrosionsbeständig und leitet den elektrischen Strom schlecht.
- Blei ist seit dem Altertum bekannt. Die Griechen sahen es als das älteste der sieben damals bekannten Metalle an und weihten es dem Gott Saturn.
- Blei kommt in der Natur selten rein vor. Es wird aus Erzen und Mineralen (Bleiglanz, Bleimennige) gewonnen, in denen es an Schwefel und Sauerstoff gebunden ist.
- Blei hat heute eine vielseitige Verwendung: Platten im Bleiakkumulator, Schutzschicht aus Stahl oder Kupfergegenständen (Blech, Kabel, Draht, Röhre, Behälter), Leitungen und Behälter für ätzende Flüssigkeiten und Gase, Bleipassungen für Glasfenster, Bleiwände zum Schutz gegen radioaktive Strahlung, Schallwellen und Schwingungen. Man verwendet Bleilegierungen bei der Herstellung von Jagdschrot (mit Arsen), von Lötmittel (mit Zinn) und von Lagermetall zur Verminderung der Reibung bei Maschinenteilen. Außerdem wird Blei zur Herstellung von Antiklopfmittel im Benzin, von Farben (Bleimennige) und von Kristallglas gebraucht.
- Blei und bleihaltige Stoffe sind giftig und umweltbelastend. Die chronische Bleivergiftung (Saturnismus) befällt Darm, Blut und Nerven. Der Umweltschutz gebietet das Blei im Benzin durch ungefährliche Zusätze zu ersetzen.