14.1. Ethanol, ein wichtiger Alkohol (Seite 298 - 299)

· Summenformel (chemische Formel): C2H6O

· Strukturformel:

vereinfacht:

Ethyl-Gruppe

Hydroxyl-Gruppe (funktionelle Gruppe)

vergleichbar mit Alkanen

vergleichbar mit Wasser

⇒ unpolar, hydrophob, lipophil

⇒ polar, hydrophil, lipophob

⇒ Ethanol ist sowohl in polaren (H2O) wie in unpolaren Lösungsmitteln (Alkane) löslich.
⇒ In Ethanol sind sowohl polare wie unpolare Reinstoffe löslich.

Ethanol besitzt einen relativ hohen Siedepunkt wegen der Bildung von Wasserstoffbrücken:


14.2. Die homologe Reihe der Alkanole (Seite 300 - 301)

a. Homologe Reihe

Name

Vereinfachte Strukturformel

Chemische Formel

Methanol

  CH3-OH  

  CH3-OH oder CH4O  

Ethanol

  CH3-CH2-OH  

  C2H5-OH oder C2H6O  

1-Propanol  

  CH3-CH2-CH2-OH  

  C3H7-OH oder C3H8O  

1 H-Atom des entsprechenden Alkans wird durch eine Hydroxy-Gruppe (-OH, veraltet Hydroxyl) ersetzt.
Name: Alkanol ⇒ Endsilbe "ol"
Allgemeine Summenformel: CnH2n+1OH (CnH2n+2O)

b. Borsäureprobe (Versuch 2 Seite 300)
Unterscheiden von Methanol und Ethanol.
Zu Proben von Methanol und Ethanol in Abdampfschalen wird etwas Borsäure gegeben und dann werden die jeweiligen Gemische entzündet.
Methanol verbrennt mit grüner, Ethanol mit blauer Flamme.

c. Siedetemperaturen

  -  

höher als die von Alkanen ähnlicher Masse, denn es bestehen H-Brücken zwischen den Alkanolmolekülen (Polarität der OH-Gruppe)

  -  

mit zunehmender Molaren Masse wird der Unterschied geringer, denn der Einfluß der V.d.W.-Kräfte ist größer als der Einfluß der polaren OH-Gruppe



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