
Aussehen: Silbrig-weißes Metall.
Aggregatzustand: Feststoff.
Anwendung: Der größte Teil des Zirkonsandes wird als Gießerei- und Formsand benutzt. Aus Zikoniumdioxid wird durch Reduktion das Metall gewonnen. Zirkonium brennt sehr gut und gibt ein dem Sonnenlicht ähnelndes Licht ab. Deshalb wird es zur Herstellung von Blitzlampen, Feuerwerk und Leuchtspurmunition verwendet. In Legierungen wird es als sehr zuverlässige Zündquelle für Sprengstoffe (Bergbau, Militär, Airbag) benutzt. Da Zirkonium weder von Säuren noch von Laugen angegriffen wird benutzt man es im Gerätebau für chemisch und mechanisch stark beanspruchte Bauteile. Als Metalllegierung wird es benutzt um die Röhren der Kernbrennstäbe zu bauen, da es die "langsamen" Neutronen ungehindert durchlässt.
Fundort: Das Zirkon wird als Sand in Florida, Westaustralien und Südafrika gefunden.
Ursprung des Namens: Der Name stammt von dem persischen Wort "Zargun" ab, der Bezeichnung für den rötlichen Edelstein Zirkon der chemisch gesehen aus Zirkoniumsilicat Zr SiO4 besteht.
Entdeckung: Der Apotheker Klaproth (1743 - 1817) hat 1789 das Zirkoniumdioxid aus dem Zirkon isoliert, J.J. Berzelius hat als Erster das metallische Zirkonium durch Reduktion mit Natrium erhalten.